Doom (Vita)

Ich habe im November 2017 zum ersten Mal ernsthaft Doom (Vita mit Retroarch/prBoom Emulator) gespielt. Ich bin damals bis in Episode 1 Level 5 gekommen.

Das Leveldesign in Doom ist einfach grandios! Kein moderner Shooter hat so viele versteckte Räume, geheime Türen, Schalter, und geheime Fahrstühle.

Dazu kommt eine sehr schöne Architektur mit viel Abwechslung zwischen großen Räumen und engen Gängen. Der Stil ist brutalistisch wie in den Siebzigern ja oft gebaut wurde – große Betonstrukturen mit interessanten Winkeln. Wie die Musikhochschule in Hannover. Hübsch hässlich. Interessant. Wohnen möchte ich da nicht, aber das Erforschen solcher Gebäude macht in Doom, wie auch im echten Leben, richtig Spaß.

Doom (DOS)

Und dann die tolle Steuerung und Physik. Der Spieler bewegt sich mit ausgeklügelter Trägheit. Es fühlt sich an, als hätte man einen schweren Körper. Auch das rauf- und runterrennen an Treppen und das Fallen fühlt sich alles realistisch an. Die tollen Soundeffekte wie Schmerzensschreie, wenn man herunterfällt, tragen auch zu diesem Spielgefühl bei. Und das wichtigste ist das Head Bobbing, also die Art, wie der Kopf sich beim Rennen auf und ab bewegt. Das hat das alte Doom schon perfektioniert, und in modernen Shootern danach war es eigentlich nie wieder richtig. Da war man nur noch eine Kamera und kein Mensch mehr.

Das Gameplay ist leider sehr repetitiv, trotzdem macht es Laune, wegen dem hervorragenden Leveldesign.

Grafik, Musik und Sound sind über alle Zweifel erhaben. Die sind gut gealtert und schaffen eine tolle Atmosphäre.

Bis zum nächsten Mal,
Euer rsn8887

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