Spyro the Dragon (PS1 auf PSP)

Aus Frust mit Valken aka Cybernator habe ich Spyro The Dragon (PS1 auf PSP) durchgespielt. Es erinnert ein wenig an Sonic Adventure, aber nur ein wenig.

Spyro the Dragon (PS1)

Spyro ist überraschend umfangreich und vor allem abwechslungsreich – jede neue Welt bietet neue Gegnertypen, deren Schwachstellen man finden muss. Am besten gefallen mir die Zauberer, die das Terrain umgestalten können – das ist wirklich mal eine gute Idee! Später kommen noch Turboboosts und andere Elemente hinzu.

Die 3D Engine von Spyro ist für PSX Verhältnisse absolut überragend. Man kann sehr weit sehen, weiter als bei Mario 64, und die Details werden sehr professionell dynamisch angepasst, um die Framerate konstant bei 30fps zu behalten.

Spyro the Dragon (PS1)

Die Levels sind offen und ziemlich gross. Es gibt viele versteckte Schatzräume, die man durch geschicktes Schweben und Erforschen erreichen kann. Oft sieht man in der Ferne Schätze glitzern, obwohl man schon beim Ausgang ist. Ich will dann herausfinden, wie man da hin kommt. Meist muss man auf ein Dach oder eine Wand klettern, um Höhe zum Schweben zu gewinnen. Das ist nicht zwingend notwendig, aber es macht Spass, diese Verstecke ausfindig zu machen. Das offene Leveldesign von Spyro steht im Kontrast zu den genial gestalteten Schlauchleveln eines Crash Bandicoot. Es bietet mehr Freiheit, aber erzeugt auch ein etwas unfokussiertes Gameplay wo man doch häufig planlos im Kreise herumrennt.

Die Steuerung ist sehr gut gelungen, und nach etwas Eingewöhnungszeit macht es richtig Spass, die Gegner mit dem kurzreichweitigen Flammenatem oder mit der schnellen Rammbocktechnik plattzumachen. Einzig das Springen und Schweben kann sehr frustig ausarten, wenn man zum Beispiel in der Luft gegen eine Böschung stösst und dann wie ein Stein in das Wasser fällt, weil man einen Pixel zu niedrig angeschwebt ist.

Das Ziel des Spieles ist Sammeln – man muss Schätze einsammeln, Dracheneier sammeln, und Drachen befreien. Ich sage befreien, aber im Grunde ist das auch Sammeln. Die Drachen fungieren auch als Savepunkte. Wenn man einen erreicht, dann gibt der befreite Drachen einen gesprochenen Satz zum Besten. Meist ist es Unsinn, aber manchmal enthält das Gelaber einen Tipp für den Level. Das Sammeln der Dracheneier sorgt für Abwechslung, weil man die von einem wegrennenden Dieb erhaschen muss. Das viele Sammeln wird auf die Dauer leider etwas eintönig. Speziell, weil es so viele Diamanten gibt. Man sammelt wortwörtlich tausende von Diamanten in diesem Spiel. Das artet etwas in Arbeit aus.

Spyro the Dragon (PS1)

Der einzige Knackpunkt an Spyro ist für mich die Musik. Die düdelt mit country-artigen Gitarrenklängen vor sich hin. Die Melodien finde ich langweilig und uninspiriert. Dagegen war die Crash Bandicoot Musik viel einfallsreicher.

Der Endgegner war gar nicht mal sooo leicht, aber beim vierten Versuch habe ich ihn erledigt. Ich habe insgesamt nur 80% Completion erreicht, also auf jeden Fall nicht das beste Ende gesehen. Vielleicht sammel’ ich nochmal alle Dracheneier, um zu sehen was dann passiert, aber damit hat es sich dann. Um 100% zu erreichen müsste ich nämlich auch die Fluglevel perfekt bestehen, und die sind mir einfach viel zu schwer wegen dem Zeitlimit.

Ich muss sagen, ich verdanke es nur der PSP, das ich endlich mal Spiele durchspiele. Dieser Komfort, einfach überall spielen zu können!

Alles in allem ist Spyro ein Superspiel! Ich kann es jedem empfehlen, der auf Jump’N’Runs steht!

Bis zum nächsten Mal,
Euer rsn8887

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