Prince of Persia (SDL-Pop auf Macbook)

Ich habe am 25. März 2020 zum ersten Mal in meinem Leben Prince Of Persia (MS-DOS Version auf Macbook via SDLPop) durchgezockt, ohne Speichern, ohne Savestates, ohne Zurückspulen, ohne Cheats, einfach direkt in einem Rutsch durch. Das Zeitlimit von 60 Minuten macht das Durchzocken bei diesem Spiel schnell und überschaubar.

I habe beim Üben auf Vita und Switch auch herausgefunden, das es eine v1.3 von dem DOS Spiel gibt, bei dem die späteren Level andere Farben als Blau haben (Grün, Grau, und Braun).

Prince of Persia (DOS) Version 1.3. Man beachte die verschiedenen Levelfarben.

Beim Üben mit SDLPop auf Vita und Switch und mit der Amiga-Version auf dem MiSTer Minimig Core habe ich mich stets gezwungen, immer wieder von Vorne anzufangen und nie zu Speichern. Dadurch habe ich die ersten Level so oft neu gespielt, bis sie mir in Fleisch und Blut übergingen. Das Spiel macht mir wirklich so viel Spass, dass ich es sehr gerne immer wieder neu von vorne zocke.

Das Durchzocken ist mir dann beim Retrokompott Stammtisch gelungen. Wir hatten uns via Zoom getroffen, um alle POP auf verschiedenen System und in verschiedenen Versionen zu zocken. Ich habe die alte DOS Version via SDLPOP durchgespielt, also die, wo die Level alle Blau sind.

Und eben habe ich Prince of Persia auch noch auf dem C64 durchgezockt (v1.1 von 2011 via MiSTer C64 Core), ebenfalls ohne Speichern/Laden, Zurückspulen oder anderes “Mogeln.” Die C64 Version hat die verschiedenen Levelfarben genau wie v1.3 für MS-DOS. Beim C64 wird das Spiegelbild im Spiegel nicht angezeigt. Der Gifttrank, der das Bild auf den Kopf stellt, fehlt auf dem C64 auch. Ansonsten spielt es sich genauso wie die DOS Version, mit allen Levels und mit der gleichen Steuerung.

Jetzt schaue ich mir vielleicht noch die SNES Version an, die hat mehr Levels und ein 120 Minuten Zeitlimit.

Prince of Persia ist und bleibt eines meiner Lieblingsspiele aller Zeiten. Die tollen Animationen, das schöne Timing-basierte Gameplay mit viel Auswendiglernen und Üben, das hervorragende Leveldesign mit vielen versteckten Energiecontainern, und die tollen kinoartigen Ideen (Spiegelbild, Skelett erwacht zum Leben usw.) machen das Spiel zu einem zeitlosen Meisterwerk. Auch schön: Das Zeitlimit sind 60 Minuten. Man weiss also von Anfang an, dass nach spätestens einer Stunde Schluss ist, ob durchgezockt oder nicht.

Das Spiel erinnert mich vom Gameplay sehr an Tomb Raider und Mirror’s Edge. Man muss oft Anlauf zum Springen nehmen. Man muss sich oft vorsichtig und genau positionieren, bevor man springt. Man kann hangeln und klettern, ganz ähnlich wie bei Mirror’s Edge und Tomb Raider. Es erinnert vom Gameplay her fast an ein Sportspiel.

Es gibt auch einen ganz tollen Film über die Entstehung von Prince of Persia mit Jordan Mechner, dem Designer und Programmierer des Spieles höchstpersönlich:

Die anderen Filme in der Reihe “War Stories” von Ars Technica sind auch sehr empfehlenswert: https://www.youtube.com/playlist?list=PLKBPwuu3eCYkScmqpD9xE7UZsszweVO0n

Bis zum nächsten Mal,
Euer rsn8887

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