Outrun 2006: Coast 2 Coast (PSP)

Ich zocke gerne Outrun 2006: Coast 2 Coast (PSP). Das Spiel ist der Hammer, Sega war wirklich auf Hochtouren, als sie dieses Spiel entwickelt haben! Es kombiniert alles, was ich mir von einem Arcade Racer wünsche: super Grafik, eine tolle Driftmechanik, viele Spielmodi, ständig wechselnde Szenarien, und vor allem dieses Gefühl, locker mit 200 Sachen über die Strassen zu heizen, ganz lässig mit dem Ellbogen auf dem Fenster und nur einer Hand am Steuer. Dazu kommt noch ein relativ guter old skool Soundtrack, der die alte Outrun Musik wieder aufleben lässt.

Outrun 2006: Coast 2 Coast (PSP)

Auf der PS2 ist das Spiel zwar noch um einiges schöner und auch viel flüssiger (auf der PSP ruckelt es etwas), aber für PSP Verhältnisse ist die Umsetzung wirklich super. Und den Komfort der PSP möchte ich nicht mehr missen. Ich kann im Bett spielen oder während eine Serie im Fernsehen läuft, das Spiel mit auf’s Klo nehmen, etc.

Das einzige was ich noch brauche, ist ein mobiles Gerät mit gutem Controller welches den Amiga perfekt emulieren kann. Dann spiele ich glaube ich nur noch auf Handheld. Lange kann es ja nicht mehr dauern. Ich würde sagen, als Retrogamer lebe ich gerade fast in der besten Zeit: Handheld Retrogames ohne Ende, eine Indiespiele-Szene, die boomt wie nie zuvor, Spielepreise in der Höhe von nur wenigen Dollar sind die Regel… es kann ja jetzt fast nur noch bergab gehen.

Bis zum nächsten Mal,
Euer rsn8887

Mirrormoon EP (PC)

Mirrormoon EP (PC) habe ich einige Stunden gespielt. Mirrormoon ist ein Erforschungsspiel im Weltraum. Man rennt auf kleinen Planeten in der Egoperspektive herum. Das Spiel hat einen ganz ähnlichen Stil wie Race the Sun, und ebenfalls eine sehr schöne Soundkulisse im 8-Bit Stil. Zuerst habe ich absolut nix gerafft. Irgendwann dann habe aber ich Side A, also den ersten (roten) Planeten, komplettiert. Das war eine tolle Gehirnverknotung – ein Puzzlespiel. Nun bin ich dabei, die restliche Galaxis (Side B) zu erforschen, und raffe mal wieder nichts.

Mirrormoon EP (PC)

Bis zum nächsten Mal,
Euer rsn8887

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Race the Sun (PC)

Race the Sun (PC) ist ein futuristisches Rennspiel mit einer ganz eigenen minimalistischen Atmosphäre (siehe Screenshot). Man fliegt einen Solargleiter in den Sonnenuntergang. Die Sonne geht langsam unter und die Schatten werden länger. Im Schatten geht dem Gleiter aber schnell die Energie aus. So rast man in den sicheren Tod, während man Hindernissen in der Landschaft ausweicht. Zuerst habe ich keine zwanzig Sekunden überlebt, bis ich irgendwo gegen geflogen bin. Inzwischen überlebe ich wesentlich länger. Das Spiel hat einen gewissen Suchtfaktor, weil man es immer noch einmal und dann noch einmal probieren will.

Race the Sun (PC )

Das Grafikdesign von Race the Sun ist wirklich grossartig. Auch der Sound und die Musik sind angenehm beruhigend, gleichzeitig aber auch antreibend. Dazu kommt, dass sich das Spiel hervorragend mit meinem Competition Pro Joystick (vom Amiga) steuert, weil man nur einen Feuerknopf braucht. Das macht mir dann gleich doppelt so viel Spass als mit Tastatur oder Joypad zu spielen.

Bis zum nächsten Mal,
Euer rsn8887

Bumpy’s Arcade Fantasy (Atari ST auf PSP)

Bumpy’s Arcade Fantasy (Atari ST auf PSP): Dies ist ein sehr cooles Geschicklichkeitsspiel in dem man einen Flummi herumspringen lässt. Fühlt sich etwas an wie One Step Beyond, aber abwechslungsreicher. Das Spiel hat das gleiche Prinzip wie Pop Up, aber mit besserer Grafik und leichteren Levels. Ich bin jetzt in der vierten Welt. Man bekommt nur nach jeder komplettierten Welt ein Passwort. Dadurch muss man echt viel Üben um die ganze Welt mit der Anzahl Leben komplett zu schaffen. Aber das macht für mich einen grossen Reiz aus, weil ich die Levels dann am Ende richtig flüssig durchspielen kann, nach der ganzen Übung. Dann fühlt es sich richtig gut an, eine Welt zu komplettieren.

Bumpy’s Arcade Fantasy (Atari ST)

Bis zum nächsten Mal,
Euer rsn8887

Fire & Ice (NES auf PSP)

Fire & Ice (NES auf PSP): Solomon’s Key 2. Das ist mehr Puzzlespiel und weniger Arcadespiel als Teil 1, aber sehr spassig, und eine ziemliche Gehirnverknotung.

Fire & Ice (NES)

Fire & Ice ist ein geniales Puzzlespiel, und Nachfolger von Solomon’s Key. Im Gegensatz zu Solomon’s Key erzeugt man Eisblöcke, die zusammen frieren können und somit größere horizontale Blöcke erzeugen können. Außerdem kann man die Blöcke auch schieben. Der Clou: man kann Blöcke nur diagonal schräg unter sich erzeugen. Dieses Prinzip sorgt in den schwereren Levels für eine gehörige Gehirnverknotung.

Das Spiel ist knifflig, aber ich konnte es ohne jedwede Hilfe durchspielen. Hundert Level gibt es, aufgeteilt auf zehn Welten mit je zehn Räumen. Der Schwierigkeitsgrad steigt angenehm an, wobei sich auch immer mal schwerere und leichtere Räume abwechseln. Das mindert den Frustfaktor.

Das Spiel ist technisch ziemlich beieindruckend, immer flüssig, und sehr gut gealtert. Die Animationen der Spielfigur Dana sind niedlich und extrem detailreich, und die Eisblöcke sind sogar auch animiert und glitzern. Wenn man eine zeitlang nichts tut, dann schläft Dana ein, das ist auch sehr süß. Dana ist größer als ein Block und muss sich automatisch ducken, um in kleine Gänge zu passen. Dies lockert die Blockgrafik auf und erlaubte den Entwicklern, Dana detailreicher zu gestalten, als dies in einem Block möglich gewesen wäre.

Bis zum nächsten Mal,
Euer rsn8887​